Fashion

Stella – Eco-Warrior mit Funktionscharakter

Vogue Fashion Designer of the Year Award (2000), Woman of Courage Award (2003), Organic Style Woman of the Year Award (2005), Green Designer of the Year (2008), British Designer of the Year (2012). Die Liste ihrer Auszeichnungen in Fashion und Naturschutz liest sich wie eine Zusammenschau aller relevanten Preise der Branche. Die Designerin Stella McCartney hat erreicht, wovon viele Töchter berühmter Väter nur träumen. Sie ist aus dem Schatten ihres Vaters, der Beatles-Legende Paul McCartney, herausgetreten und hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer der angesehensten Kreativen der Branche gemausert. Die überzeugte Vegetarierin überträgt ihre Lebensweise konsequent auf ihre Kollektionen und verwendet weder Leder noch Pelze in ihren Designs. Diese umfassen Ready-to-Wear für Frauen, Accessoires, Lingerie, Brillen, Parfums und sogar Bio-Hautpflege – alles aus nachhaltiger Herstellung. Auch die mehr als 21 Stella McCartney Shops weltweit werden ausschließlich mit Windenergie betrieben. Ein Großteil der Jeansstoffe und Jerseys ihrer Kollektionen wird aus Biobaumwolle hergestellt.

Der Erfolg gibt ihr Recht: Zu ihren Anhängern gehören unter anderem Stars wie Gwyneth Paltrow, Anne Hathaway und Kate Hudson. Seit 2005 arbeitet Stella erfolgreich mit dem Sportswear-Label Adidas zusammen und wurde 2010 zum Creative Director für das Kit des britischen Teams der Olympischen Spiele und der Paralympics 2012 ernannt.

Ihr neuester Coup verbindet die ökologische Philosophie des Labels mit der Verwendung funktionaler Man-made-Fibers: Die DryDye-Technologie für adidas by Stella McCartney beinhaltet Recyclingnylon und vermeidet die Verwendung von Wasser komplett. Zudem verbraucht sie schon bei der Produktion nur halb so viele Chemikalien und Energie wie traditionelle Färbeverfahren.

Kein Wunder also, dass selbst die Queen bei so viel Engagement very amused ist und sie im März 2013 mit dem Order of the British Empire (OBE) auszeichnete.

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