Fashion

Slow Fashion – Was steckt hinter dem Modewort?

Fashion = slow? Wie kann etwas, das sich in rasender Geschwindigkeit verändert, weiterentwickelt und jeden Tag neue Trends abwirft, gleichzeitig mit dem Wort „slow“ in Verbindung gebracht werden? Wir verraten es euch!

Fast Fashion

Der Begriff „Slow Fashion“ ist das Gegenteil von „Fast Fashion“ und bezieht sich auf den Produktionsprozess der Ware. Billige Massenprodukte werden schnell und günstig hergestellt. Der große Reiz an „Fast Fashion“? Die Produkte sind besonders kostengünstig, sodass man sich auch mit wenig Budget einiges leisten kann. Leider wird bei den verlockenden Angeboten oft vergessen, welchen Rattenschwanz die Produktion von „Fast Fashion“ zu 99% hinter sich herzieht: Unterdurchschnittlich geringe Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen und zu lange Arbeitszeiten für die Arbeiter, ganz zu schweigen vom Aussterben der Textilindustrie in Europa und den USA.
„Slow Fashion“ stellt sich dem entgegen: Kurze Produktionsketten, sorgfältige Auswahl der Rohstoffe, nachhaltige Produktion sowie hochwertige Verarbeitung sorgen für eine hohe Qualität und lange Haltbarkeit des Produkts.

 

ZEITLOS STATT SAISONAL

„Slow Fashion“ beinhaltet keine Saisonware. Nachhaltige Mode ist langlebig und zeitlos, trendbewusst und fair. Im Gegensatz zur billigen Massenmode wird Slow Fashion nicht en masse gekauft und nach kurzer Zeit wieder weggeworfen, weil der Trend vorbei ist. Nachhaltig produzierte Kleidungsstücke schaffen also auch ein stärkeres Bewusstsein für unser Kaufverhalten und unseren Modekonsum. Was man neben der fairen Herstellungsweise und den humanen Arbeitsbedingungen nicht vergessen darf, ist natürlich der Spaß an Mode. Aber, die Fashion-Leidenschaft ist eben nicht gleichzusetzen mit einem reinen „Habenwollen“. Man sollte stets hinterfragen, aus welchem Material das ergatterte Kleidungsstück ist, wie und wo es hergestellt wurde.

Es geht heute nicht mehr darum, Mode nur zu besitzen, sondern darum, Mode zu verstehen.

 

WIE BEEINFLUSST „SLOW FASHION“ DESIGNER & HERSTELLER?

Für Designer bedeutet die sogenannte FairTrade-Ware, dass sie auch nach längerer Zeit noch getragen werden kann und getragen wird. Die Unterschiede ihrer Kollektionen sind daher meist nur gering. Sie nehmen sich bewusst Zeit, die Materialien ihrer Produkte bezüglich ihrer Qualität und Langlebigkeit zu erforschen und sie fair und umweltfreundlich zu produzieren, wodurch Ressourcen geschont werden können.

 

IST FAIR TRADE NUR FÜR ÖKOS?

Dass FairTrade hauptsächlich Leinengewänder und Baumwollhosen meint, ist ein verbreitetes Klischee, zum Glück jedoch nur ein reines Vorurteil. Immer mehr Labels setzen auf eine moralische Produktion. Erkennbar ist dies durch bestimmte Siegel, wie z.B. das „Fairtrade Deutschland“-Siegel von TransFair.
Als „Slow Fashion“ gilt u.a. die „Raw for the Oceans Collection“ von G-Star Raw sowie die “H&M Conscious Collection”.

 

MIT DRALON® NACHHALTIG IN DIE ZUKUNFT

Auch wir haben es uns zur Mission gemacht, unsere Produkte nachhaltig herzustellen, Ressourcen zu schützen, die CO² Emission zu verringern und für soziale Gerechtigkeit zu kämpfen. Ausgezeichnet dafür sind wird mit dem Öko-Tex Zertifikat für schadstoffgeprüfte Textilien. Mehr über Dralon und unsere Unternehmensphilosophie erfahrt ihr hier: LOGO VON DER WEBSITE EINFÜGEN das bei Klick hier hinführt: http://www.dralon.com/unternehmenswerte/

 
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