Fashion

Magisch meisterhaft!

Als Meisterin der Innovation gilt Iris van Herpen. Ihre Haute Couture Kreationen sind weit mehr als Mode. Als Wissenschaftlerin im Bereich der textilen Entwicklungen in Bezug auf Material und Technik findet die vielfach preisgekrönte Designerin immer neue Mittel und Materialien – und außergewöhnliche Kooperationspartner, um Modelle mit zukunftsweisenden Designs zu schaffen.
Van Herpens Konzept ist, Mode als „getragene Kunst“ zu entwerfen – bei der der Charakter und die Emotion der Frau durch die Form inszeniert werden – und nicht als kommerzielle Bekleidung. Mehr Kunst als Kommerz sind auch die faszinierenden Kleider für den Sommer 2015, die sie in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Künstler Jólan van der Wiel und dem kanadischen Architekten Philip Beesley, der sich mit synthetischer Biologie und mechatronischem Engineering beschäftigt, entwickelte. Magnetische Kräfte in Kunstharz gegossener Metallfäden und Magnetverbindungen lassen durch Manipulation die Kleider „wachsen“ und interessante Volumen entstehen.
„Magnetic Motion” heißt dementsprechend auch die 3D-gedruckte Kollektion, für die sich van Herpen von der Schweizer Forschungseinrichtung CERN, die sich mit der Schaffung von magnetischen Feldern beschäftigt, inspirieren ließ.
„The Future of Fashion is now“ lautet auch der Titel der soeben zu Ende gegangenen Ausstellung im Museum Boijmans in Rotterdam, bei der van Herpen ihre spannenden Kreationen neben Modellen von Viktor&Rolf, Hussein Chalayan und weiteren großen Namen der jüngeren Design-Generation präsentierte.

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